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Philosophia Verlag GmbH

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Gerhard Heyer

Generische Kennzeichnungen

Zur Logik und Ontologie generischer Bedeutung

ISBN: 3-88405-049-4

Preis: €68.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Die logische Analyse definiter genetischer Sätze, wie z.B. „Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Lebewesen“, stößt auf tief greifende Schwierigkeiten, über deren Ursprung und Lösung unter Logikern und Linguisten gegenwärtig keine Einigkeit besteht. Wurden Arten und Gattungen - die aristotelischen zweiten Substanzen - ‚ von der traditionellen Philosophie als ontologisch selbstständig angesehen, und galt die auch auf natürliche Arten referierende Suppositio Simplex der scholastischen Termlogik als etwas Elementares und Einfaches, so waren Arten und Gattungen in der modernen Logik lange Zeit kein Thema mehr — und damit auch die Generischen Kennzeichnungen. Während die logische Analyse sogenannter definiter Beschreibungen von Anfang an, d. h. seit Russells Aufsatz “On Denoting“, eines der beherrschenden Themen der analytischen Philosophie wurde, hat man den Gebrauch des bestimmten Artikels zur genetischen Kennzeichnung ignoriert oder als unklaren Sprachgebrauch abgetan.
In der vorliegenden Arbeit wird zunächst ein historischer Abriss der Analyse generischer Bedeutungen gegeben. In einem zweiten Schritt werden die Probleme präzisiert, die bei der Analyse definiter generischer Sätze entstehen. Drittens wird nach einer Klassifikation solcher Sätze und einer ausführlichen Diskussion neuerer linguistischer Arbeiten zur genetischen Bedeutung eine logische Rekonstruktion vorgeschlagen, welche Elemente der traditionellen Logik mit der modernen logischen Sprachanalyse verbindet.
Zielgruppen: Linguisten, Logiker, Philosophen, Philologen und Historiker dieser Wissenschaften

Munich: 1987, 289 pp., index, library binding


 


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